Gemeindepräsidenten entführt

Grossfahndung nach Alexander Breu und Andreas Eggenberger

Andrea Kobler

Marbach. Der Turnverein hat die mögliche, zukünftige Gemeindevereinigung von Marbach und Rebstein zum Thema des Unterhaltungsabends gemacht. Die Präsentationen waren humorvoll, spannend, abwechslungsreich, farbenfroh und regten zu Diskussionen an. Mit der «Fahneneröffnung» zeigten Eltern-Kind- sowie das Kinderturnen, dass sie offen sind für die Zukunft ihrer Gemeinde. Doch dann wurden die beiden Gemeindepräsidenten Alexander Breu und Andreas Eggenberger entführt (Gymnastik klein und mittel), was verhinderte, dass diese an der Gemeindeversammlung teilnehmen konnten und einen Grosseinsatz zur Folge hatte. Unter anderem von der Feuerwehr (Erstklassturnen). Aus der Dorfbevölkerung bildete sich eine kriminaltechnisch versierte Einheit «CSI: Marbach». Toni, Flurin und Ferdinand, drei äussert kompetente und wie die grossen Mädchen zeigten, auch fitte Kommissare, setzten alles daran, den Fall umgehend zu lösen. Erste Spuren nach den Entführern wiesen nach Rebstein, wo die Grossfeldgymnastik beim Auftritt am Bahnhof begeisterte. Eine Anti-Falten-Crème konnte sichergestellt werden. Doch ein DNA-Abgleich mit allen Rebsteiner Obervögeln anlässlich der von der 1.-Klass-, Mini, und Piccolo-Gymnastik initiierten Fasnacht, brachte kein Resultat. Dennoch wurden diese Spuren von den Turnern gesichert.

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Besondere Freude für die 1.-Klass-Turner

An der Turnerunterhaltung des STV Marbach standen sie als Feuerwehr REMA auf der Bühne. Grosse Überraschung eine Turnstunde später für die 1.-Klass-Turnerinnen und -Turner: Die Feuerwehr kam mit dem Tanklöschfahrzeug auf Besuch. Sie durften das Auto ansehen, Wasser spritzen und gar eine Runde im Feuerwehrauto mitfahren. ak

«Steil isch Geil»

Die diesjährige Tornerfahrt des STV Marbach wurde seit längerem wieder einmal mit dem Fahrrad absolviert und führte uns durch das idyllische Appenzellerland bis nach Berhardzell.

Das Wetter meinte es gut und bescherte uns bereits am Samstag morgen mit strahlenden Sonnenschein. Wir fuhren mit dem Fahrrad Richtung Montlinger Schwamm via Eggerstanden nach Steinegg. Während dessen mussten wir feststellen, dass sich mit leerem Magen nicht gut Fahrrad fahren lässt und auch dem einzigen E-Bike ging bereits der Saft aus. Deshalb genossen wir zur Stärkung im Rest. Schäfli in Steinegg einen ausgiebigen Brunch. In Folgen dessen konnte das geschwächte E-Bike durch ein mit muskelkraftangetriebenes Fahrrad ausgetauscht werden.

Die nächste Etappe führte uns nach einer kurzen und erholsamen Abfahrt in den nächsten, zum Motto passenden «Steil isch Geil», Anstieg direkt zur Schaukäserei in Stein. Dort durften wir etwas über ein Stück Appenzeller Geschichte und das immer noch geübte Handwerk des «Käsemachens» erfahren.

Wir sausten anschliessend mit Schuss nach Abtwil hinunter und nahmen den Schwung nach Bernhardzell mit. Dort wurde die 15-köpfige Gruppe mit einem erfrischenden Apero empfangen, bevor wir in der Turnhalle unsere Schlafplätze beziehen konnten.

Frisch geduscht und mit hungrigen Magen wurden wir herzlich in der naheliegenden Besenbeiz begrüsst in welcher wir ein Hervorragendes Nachtessen vom Grill zu uns nehmen durften. Den restlichen Abend konnten wir mit diversen Spielen und im dort vorhandenen «Spa-Bereich» ausklingen lassen.

Nach einer kurzen, mit Musikgeprägten Nacht, gönnten wir uns ein ausführliches Frühstück im Rest. Adler. Anschliessend fuhren wir trotz schmerzendem «Füddla» und leichten Muskelkater in den Beinen zur St. Galler Sportanlage Neudorf, in der wir unseren Turnkammeraden bei der LMM Schweizermeisterschaften tatkräftig unterstützten.

Bei unserem letzten Abschnitt konnten wir mit dem «Trogenerbähnli» bis zur Endstation Trogen fahren und von dort aus wider mit dem Fahrrad via Landmark den Ruppen hinunter in das schöne Rheintal. Wir konnten durch die effiziente und genaue Budgetierung der Organisatoren (Namen der Redaktion bekannt) uns eine Glace in der Gela Altstätten gönnen. Unfallfrei und mit vielen Erlebnissen im Gepäck erreichten wir den Dorfplatz und somit endete wieder einmal mehr eine erfolgreiche und gelungene Tornerfahrt.