• Leiter- und Vorstandsanlass

    Am Samstag 20. November verbrachten unsere Leiter*innen und Vorstandsmitglieder einen gemütlichen Nachmittag, als Verdienst für die wertvolle Arbeit rund um den STV Marbach. Herzlichen Dank euch allen!

  • Marper Turnshow – Light

    Der STV Marbach entschied sich in diesem Jahr für eine Turnshow light, eine abgespeckte Form des Unterhaltungsabends. An Attraktivität büsste der Anlass dadurch nicht ein, sondern begeisterte das Publikum. 

    Die schwedische Kultband ABBA kam letzte Woche zum Comeback-Album, die Gymnastik klein zum Bühnen-Comeback. Sie begeisterte zu ABBA’s «Mamma Mia» und liess vor allem eines aufblitzen: die Freude an der Bewegung und darüber, endlich wieder auf der Bühne zu stehen und dem Publikum zu zeigen, weshalb ihr inneres Feuer für den Turnsport und die Gymnastik brennt. Eine Begeisterung, die sich durch die gesamte Turnshow light zog. Das OK der Marbacher Turnerunterhaltung, unter der Leitung von Reto Ebneter, hatte sich entschlossen, für einmal nicht ein komplett neues Programm zu erstellen, sondern Teile aus dem Wettkampfprogramm, respektive die Highlights aus vergangenen Turnerunterhaltungen zu zeigen. So präsentierten die GETU Beginner und Fortgeschrittene ihre Gerätekombination vom Jugendturnfest, die Damen ihre Wettkampfgymnastik und die Aktiven einen Auszug aus ihrer Gymnastik Grossfeld. Das Publikum war begeistert und hielt mit Applaus nicht zurück, auch wenn Turnvereinspräsident Stefan Jäggi beim Auftakt darauf hingewiesen hatte, dass an diesem Abend aus Spargründen alles light sei: Das Bühnenbild, das Programmheft, mit einem Augenzwinkern auch das Bier: «Und bitte lachen und klatschen sie dementsprechend auch sparsam.»

    Unterwasserwelt und Feuerwehr

    Ein Highlight waren wie gewohnt die ganz Kleinen. Zum Beispiel die ELKI-Bären. Sie strahlten von Bärenohr zu Bärenohr, weil sie ihre Purzelbäume, Schaukelübungen und Sprünge dem Publikum zeigen durften. Oder das Kitu zum Schweizer Kitu-Song «zwei Schritt füre und zwei Schritt zrugg, d’Händ an Bode und d’Händ id Luft». Die Gymnastik 1. Gix und Gymnastik Gross entführten in die fantastische Unterwasserwelt und präsentierten damit die Vielfalt der Gymnastik mit ihren verschiedenen Handgeräten wie Band und Ball. 

    Schwierig zu urteilen war, wer mehr Spass hatte: Die Damenriege als Mechanikerinnen im Übergwändli und Bobycars oder die Jugi Klein, die mit Feuerwehrschläuchen statt mit Seil sprang, mit ihrer tollen Übung das Feuer auf der Bühne brennen liess und das Publikum mit Wasser abkühlte. Die Jugi Mittlere Knaben ging als Wikinger auf See und die Jugi Mittlere Mädchen präsentierte die Marbacher Dorfvereine.

    Fliegende Millionen und Wunderkisten

    Die Millionen flogen bei der Präsentation der Turner aus der früheren Turnissimo-Show durch die Luft und die Gymnastik Girls gaben ihre Präsentation «Verhör» zum Besten. Danach schalteten die Moderatoren Walti und Nadine (Nicole Zuberbühler und Samuel Tanner) nach Tokyo 2020 und die Jugi grosse Knaben präsentierten die Olympischen Sportarten noch einmal mittels Schattenshow. Die Jugi grosse Mädchen machten sich als Taucherinnen auf in die Tiefe und die Frauenriege- und Männerriege zeigte mit «Wunderkiste», aus der Turnerunterhaltung 2009, die älteste Nummer. Aber wie die gesamte Show hatte auch diese Darbietung nichts an ihrer Attraktivität verloren.

    «Den Verein wieder ins Rollen gebracht»

    Es war einer der ersten Grossanlässe in der Marbacher Mehrzweckhalle seit rund zwei Jahren. Viele Dorfbewohner waren dankbar, sich wieder einmal zu treffen. Es gab zwei anstelle von sonst drei Vorführungen, mit total rund einem Drittel weniger Besucher. «Dass soviele Besucher aus dem Dorf und auch von befreundeten Vereinen kamen, hat uns sehr gefreut», so OK-Präsident Reto Ebneter. Es habe Mut benötigt, als sich der Turnverein im Sommer für die Turnerunterhaltung light entschied. Bewusst wurden alte Nummern vorgetragen, was die Planung der Leiterinnen und Leiter erleichterte. Auf die Tombola wurde ganz verzichtet, um die Sponsoren nicht noch zusätzlich zu belasten. Die baulichen Massnahmen waren weniger aufwändig, ebenso wurde an der Beleuchtung oder dem Bühnenbild gespart. «Das Schutzkonzept benötigte viel Energie», gab Reto Ebneter auf die Frage, ob der Aufwand tatsächlich geringer war, zur Antwort. Dennoch waren die Darbietungen auf der Bühne nicht light: «Alle zeigten eine grossartige Arbeit. Am Ende waren alle Beteiligten und Helfer Feuer und Flamme. Es benötigte eine Zeit, bis wir als Verein wieder ins Rollen kamen, doch schliesslich hat diese Turnerunterhaltung dem Vereinsleben gutgetan.»

    Text und Bilder: Andrea Kobler

  • Tornerfahrt

    Am 4. und 5. September waren unsere Damen und Turner bei Kaiserwetter im Bündnerland unterwegs. Mit dem PW ging es nach Versam. Dort Stand mit dem Riverraften von Ilanz zurück nach Versam bereits das Highlight auf dem Programm. Nach dem Grillieren ging es am Nachmittag weiter nach Obersaxen, wo die 21 Turner*innen nach einem stündigen Fussmarsch das Bergrestaurant Cuolm-Sura errichten. Am Sonntag stand eine Wanderung, entlang der Obersaxer-Berggipfel auf dem Programm. Damit die Turner*innen wieder entspannt nach Hause kamen, wurde die tolle Reise am Badesee vom Ruafalipark beendet.